Weil ich gerade in der Gegend war und sich das anbot, gabs einen kleinen Abenspaziergang über den Münchner Nordfriedhof. Einer der meiner Meinung nach schönsten Anlagen in München. Ich nutzte den Walk gleichzeitig, um ein neues Objektiv zu testen. Hier seht ihr also die Ergebnisse – bin voll zufrieden 😉

Etwas Geschichte zum Nordfriedhof

Der „Nord“-Friedhof wurde im Jahre 1884 von der damaligen Gemeinde Schwabing errichtet. Darauf gibt es derzeit etwa 32.700 Grabplätze und das Friedhofsgelände umfasst eine Fläche von 30,75 Hektar. Im nördlichen Friedhofsbereich liegt der Ehrenhain für Luftkriegsopfer. Hier sind 2.099 Menschen bestattet. Das dazugehörige Denkmal aus Bronze stammt von dem Bildhauer Prof. Hans Wimmer.

Gräber vieler bekannter Persönlichkeiten befinden sich auf dem Friedhof. So seien als Beispiel genannt die Schauspieler Carl-Heinz Schroth, Barbara Rudnik, Günther Kaufmann, Mady Rahl, Johannes Heesters, Constanze Engelbrecht, Kurt Weinzierl oder der Volksschauspieler Beppo Brem. Aber auch Bildhauer, Musiker, Komponisten und Personen des Öffentlichen Lebens fanden hier ihre letzte Ruhestädte. Eduard Zimmermann, der Maler Albert Weisgerber, Musiker Ralph Maria Siegel, der Philosoph Oswald Spengler, der bayerische Mundartdichter Anton Neuhäusler, Carl Theodor von Piloty – um nur einige Namen heraus zu greifen.

Der Nordfriedhof in München eignet sich also für mich ideal zum relaxen, chillen, spazierengehen, tolle Kunstwerke zu besichtigen – sei es die Architektur und die wunder gestalteten alten Grabseine. Darüber hinaus bildet dieses Gelände mit seinem alten Baumbestand, den Vögeln, Hecken, Grünflächen eine parkähnliche Landschaft, die sich abgeschirrmt durch die umliegende Mauer wunderbar aus der Münchner Großstadtarchitektur abhebt.

Abendspaziergang durch den Münchner Nordfriedhof
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