Chris-Rea - The Best Of

Release:
21. Oktober 1994

Label:
Eastwest (Warner)

Meine Wertung:
Ein Muss (4,1/5)

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Kurzinfo:
Chris Rea kenne ich seit ich Musik höre und genau genommen hat er mich schon mein ganzes bisheriges Leben begleitet. Seine Stimme ist unverkennbar, sein Sound Teils popig, manchmal rockig mit Einflüssen von Blues gibt mir gute Vibrations. Charterfolge hat Chris auch vorzuweisen, jedoch ist seine Musik nach meiner Meinung eher tauglich für Radio, was seine auch heute immer wieder gerne gespielten Songs aus den 80er Jahren beweisen. Ja, er gehört mit dazu – zu den 80s.

Geboren wurde Chris am 04. März 1951 in Middlesbrough (England). Es dauerte bis Mitte der 70er Jahre bis sich sein musikalischer Weg in die professionelle Richtung entwickelte. Heute würde man einem 26jährigen jungen Menschen davon abraten ins Musikbusiness einzusteigen, doch Chris in diesem Alter gewann gerade mit seiner ersten Band “The Beautiful Losers” einen Talentwettbewerb. Es sollten nochmal ganze 3 Jahre vergehen, bis dann endlich der internationale Durchbruch startete. Jetzt solo unterwegs nahm Chris 1978 seine erste Solo-LP Whatever Happened to Benny Santini? auf und koppelte den Song Fool (If You Think It’s Over) aus. Dieser stieg in die US Top 20 ein und wurde ausserdem für einen Grammy nominiert.

Bis Anfang der 90er war Chris aus dem Musikbusiness nicht mehr wegzudenken, regelmäßig schaffte er in ganz Europa mit seinen Hits den Sprung in die Charts. Er schrieb Filmmusik, komponierte und obwohl er zu einem der erfolgreichsten britischen Musiker gehört ließ der Erfolg in den 90er Jahren allmählich nach. Bis ins Jahr 2000 brachte Chris Rea ganze 18 Alben auf den Markt, fast jährlich ein Album. Anfang des Jahrtausends stellte man bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs fest, Operationen folgten und Chris blickte dem Tod ins Auge und änderte seine ganze Lebenseinstellung. Von hier an änderte sich auch sein Musikstil. Das drücke ich jetzt nicht ganz richtig aus, er fand zurück zu seinen Wurzeln: dem Blues. Die 2002 entstandene Platte Stony Road“ habe ich auch zu Hause. Unterscheidet sich zu 100% von allem was er bisher gemacht hatte, eine reine Blues-Scheibe in der er seine Gott sei Dank überlebte Krankheit verarbeitete. In Charts wurde es von nun an ruhig um Chris, er hat neue Piroritäten in seinem Leben gesetzt und verabschiedete sich im Jahre 2006 (nach 30 Jahren Karriere) mit seiner letzten Europatournee von den Fans. Übrig bleiben unzählige tolle Songs, Charterfolge, über 30 Mio. verkaufter Platten – darunter diese Best of, die ich euch hiermit gerne empfehle.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zu diesem Album:
Alle bekannten Songs sind darauf enthalten, schöne Pop-Musik, hörenswert, radiotauglich mit einem charismatischen Sänger und einer unverwechselbaren Stimme. Ein Kauf dieses Albums ist garantiert kein Fehlkauf.

Trackliste:

01. The Road To Hell 1989 – Road to Hell
02. Josephine 1985 – Shamrock Diaries
03. Let’s Dance 1987 – Dancing with Strangers
04. Fool (If You Think It’s Over) 1978 – Whatever Happened to
05. Auberge 1991 – Auberge
06. Julia 1994 – News
07. Stainsby Girls 1985 – 7” Single
08. If You Were Me 1993 – Duets mit Elton John
09. On The Beach 1986 – On The Beach
10. Looking For The Summer 1991 – Auberge
11. I Can Hear Your Heartbeat 1983 – 7” Single
12. You Can Go Your Own Way 1994 – New
13. God’s Great Banana Skin 1992 – God’s Great Banana Skin
14. Winter Song 1994 – New
15. Gone Fishing 1991 – Auberge
16. Tell Me There’s A Heaven 1989 – Road to Hell
17. Three Little Green Candles 1994 – New
Chris Rea – The Best Of
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